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Die Photovoltaik-Anlagenwartung

Photovoltaikanlagen gelten im Allgemeinen als sehr leistungsstark und wartungsarm. Aufgrund dessen, dass bewegliche Teile bei PV Anlagen vergeblich gesucht werden, braucht es im Grunde genommen nicht viel Wartung für die Anlage. Ein paar Wartungsarbeiten sollten jedoch trotzdem durchgeführt werden, denn andernfalls kann es zu einem schleichenden Leistungsverlust kommen. Dieser sorgt dafür, dass über die übliche Laufzeit einer PV Anlage ein Leistungsverlust von bis zu 20 Prozent auftreten kann – und das unbemerkt.

Welche Bestandteile gehören zur Anlagenartung?

Die Wartung von Photovoltaikanlagen kann viele einzelne Aufgaben umfassen. Auch hier lassen sich die Wartungsarbeiten wieder den eigenen Wünschen und Bedürfnissen anpassen. So werden in der Regel folgende Leistungen enthalten sein:

  • Monitoring der Anlage und Benachrichtigung, wenn sich Auffälligkeiten ergeben
  • Sichtkontrolle der Anlage, um eventuelle Beschädigungen, Verunreinigungen und Co. zu erkennen
  • Messung von Strom- und Spannungskennzahlen
  • Vergleich der gemessenen Ergebnisse mit den Standard-Angaben des Herstellers
  • Prüfung des Wechselrichters
  • Überprüfung der Steckverbinder
  • Überprüfung der Standsicherheit und Befestigung der PV Anlage

Weitere Überprüfungen, Messungen und Co. können natürlich jederzeit individuell vereinbart werden. Sinnvoll ist es, in diesem Zusammenhang eine intensive Beratung vom Solarteur in Anspruch zu nehmen, um einen Wartungsvertrag zu günstigen Konditionen abschließen zu können. Dabei lässt sich in der Regel noch etwas Geld sparen, wenn langfristige Verträge abgeschlossen werden. Wichtig ist, dass wenigstens einmal pro Jahr eine genaue Wartung vor Ort erfolgt.

Wie oft wird die Wartung an der PV Anlage durchgeführt?

In der Regel sollte die Wartung in regelmäßigen und kurzen Abständen erfolgen. Durchsetzen konnten sich Wartungsintervalle zwischen ein und drei Jahren. Wer einen Wartungsvertrag abschließt, kann davon ausgehen, dass die Anlage einmal jährlich genauer unter die Lupe genommen wird. Eine Sichtkontrolle findet dagegen oft schon vierteljährlich statt. Und das Monitoring überprüft die Anlage täglich. Sobald hier Auffälligkeiten erkennbar werden, wird der Anlagenbetreiber entsprechend unterrichtet.

Kosten für Wartungsverträge

Die Wartung kann wahlweise einmalig beauftragt werden oder mit Hilfe eines Wartungsvertrags in regelmäßigen Abständen durchgeführt werden. Meist bietet die Firma, die die Anlage vor Ort installiert, gleich einen Wartungsvertrag mit regelmäßigen Kontrollen der Anlage mit an. Hierbei fallen in der Regel geringere Kosten an, als bei einer einmaligen Beauftragung der Wartung der Anlage.

Genaue Aussagen, welche Kosten für den Wartungsvertrag anfallen, können aufgrund der Vielzahl der beinhalteten Leistungen und dass diese individuell auf den einzelnen Anlagenbetreiber zugeschnitten werden, kaum getroffen werden. Ungefähre Richtwerte gibt es jedoch. So verlangen manche Firmen etwa 100 Euro als Pauschale für die Wartung, andere berechnen diese Arbeiten nach der Größe der Anlage. So können zwischen sieben und zwölf Euro pro installiertem Kilowatt Peak abgerechnet werden. Genau zu vergleichen und dabei vor allem auch auf die beinhalteten Leistungen zu achten, ist vor Abschluss eines Wartungsvertrages deshalb unverzichtbar.