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Photovoltaik Montage - Eigenregie oder Profi?

Die Photovoltaik Montage kann entweder von einem Fachbetrieb oder in Eigenregie erledigt werden. Wir erklären Ihnen auf was bei diesen beiden Möglichkeiten geachtet werden soll.

Kostenreduzierung dank Eigenmontage

Einige Banken gewähren bei Eigenmontage keine Kredite.

Für viele Bauherren ist die Photovoltaikanlage der krönende Abschluss ihres Bauvorhabens. Aber auch bestehende Häuser werden mit den Solarmodulen nachgerüstet. In beiden Fällen sind die Kosten für die Solarmodule, den Wechselrichter und Co. recht hoch, trotz starkem Preisverfall. Dabei kommt so mancher Bauherr auf die Idee, die Anlage selbst zu montieren, um wenigstens die Montagekosten einzusparen.

Grundsätzlich ist an diesem Vorhaben nichts auszusetzen, allerdings sollten im Vorfeld ein paar Punkte berücksichtigt werden:

  • Eigenmontage dauert in der Regel länger, als die Montage vom Fachmann.
  • Viele Fehlerquellen werden vom Laien nicht erkannt und so kann es zu Störungen im Betrieb der Anlage kommen.
  • Verlust von Garantie-, Gewährleistungsleistungen und Versicherungsschutz kann bei Eigenmontage vorkommen.

Wer sich trotzdem für die Eigenmontage entscheidet, muss auf jeden Fall einige grundlegende Sicherheitsvorschriften beherrschen. Ratsam ist es ebenfalls, wenn bereits schon einmal bei der Montage einer Anlage mit geholfen wurde. Auch spezielle Kurse für die Solarmontage werden heute angeboten und viele Anlagenbauer erlauben selbst Betriebsfremden Einblick in die Grundlagen der Arbeit. Darüber hinaus sind folgende Dinge zu berücksichtigen:

Sicherheit bei der Photovoltaikmontage sollte das oberste Gebot sein.
  1. Arbeitssicherheitsvorschriften müssen eingehalten werden.
  2. Bauhelfer sollten über die BG Bau unfallversichert werden, damit Bauherren bei Unfällen nicht Gefahr laufen, diese aus eigener Tasche zahlen zu müssen.
  3. Es darf niemals ohne spezielle Absicherungen auf dem Dach gearbeitet werden. Geeignet sind Auffangnetze, Gerüste und Fanggurte.
  4. Obwohl Solarmodule bei der Montage nur einen schwachen Lichteinfall verzeichnen, können sie bereits unter Spannung stehen. Umso wichtiger ist es, dass Anschlusskontakte, spannungsführende Teile, die frei liegen und Co. keinesfalls berührt werden. Sie dürfen sich auch nicht gegenseitig berühren, was mit Hilfe von Isolierband ermöglicht wird. Zudem sollte die Eigenmontage nur mit Komponenten durchgeführt werden, deren Steckkontakte vollisoliert sind oder bei denen die Systemspannung unter der Schutzkleinspannung liegt.
  5. Werden elektrische Leitungen verlegt, dürfen diese weder geknickt, noch gequetscht werden. Die Verlegung erfolgt grundsätzlich in Bögen. Es dürfen ausschließlich Kabel verwendet werden, die für die Außenmontage zugelassen sind. Plus- und Minuspole der Kabel müssen stets voneinander getrennt sein.

Trotzdem ein großer Teil der Photovoltaikanlagen Montage selbst durchgeführt werden kann – der Anschluss an das Stromnetz bleibt schon vom Gesetz her dem Fachmann überlassen. In diesem Punkt lassen sich also keine Kosten reduzieren.

Beauftragung eines Unternehmens für die PV Anlagen Montage

Die zweite Variante, um die PV Anlage zu montieren, besteht in der Beauftragung eines erfahrenen Unternehmens. Dabei müssen Verbraucher zwar mit Kosten für die Arbeitsleistung rechnen, doch können sie ebenfalls davon ausgehen, dass sie sich viele Vorteile sichern:

Manche Solarteure akzeptieren Hilfe bei der Montage. Dies wird sich positiv auf die Kosten aus.
  • Anlage geht schneller ans Netz.
  • Gefahr von Garantie- und Gewährleistungsansprüchen, die verloren gehen, besteht nicht.
  • Haftung für Fehler bei der Montage wird vom Unternehmen übernommen.

Wichtig ist, dass im Vorfeld ein Preisvergleich durchgeführt wird, da es hier erhebliche Schwankungen gibt. Dennoch ist der Preis alleine nicht entscheidend, da das Unternehmen bereits einschlägige Erfahrungen mit Photovoltaikanlagen und deren Montage haben sollte. Überdies ist es wichtig, dass ein klarer Termin gesetzt und schriftlich festgehalten wird. Schließlich kann es, gerade kurz vor den Stichtagen, zu denen die Einspeisevergütung kommt, zum Desaster werden, wenn der geplante Inbetriebnahmezeitpunkt der Anlage nicht erfüllt werden kann.