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Solarmodularten und ihre Größe

Die Solarmodule lassen sich in Dünnschichtmodule sowie kristalline Module unterscheiden. Diese wiederum gibt es in der monokristallinen und der polykristallinen Ausfertigung.

All diese Solarmodulvarianten weisen differente Wirkungsgrade und Lebensdauern auf und unterscheiden sich hinsichtlich der Solarmodulgröße wie auch des Preises, so dass eine diesbezügliche Gegenüberstellung sinnvoll erscheint:

SolarmodulartWirkungsgradLebensdauerKostenBenötigte Kollektorfläche
für 1 kWp
Monokristalline Solarmodulebis 20 %bis 30 Jahreca. 1,30 €/Wp10m²
Polykristalline Solarmodulebis 16%bis 30 Jahreca. 1,15 €/Wp11m²
(+ 10 % gegenüber monokristallin)
Dünnschicht Solarmodulebis 7 %bis 20 Jahreca. 1,00 €/Wp15m²
(+ 50 % gegenüber monokristallin)

Diese drei genannten Solarmodularten sind die häufigsten in Deutschland verwendeten Produkte. Daneben gibt es noch organische Solarmodule, welche zwar mit einem Wirkungsgrad von rund 8 % und einem Preis von 1 € / Wp überzeugen, dafür jedoch eine durchschnittliche Lebensdauer von fünf Jahren haben und deshalb nicht konkurrenzfähig sind. Solarmodule mit Galliumarsenid weisen zwar mit 30 % den höchsten Wirkungsgrad auf, sind jedoch mit 1.000 € / Wp unerschwinglich.

Einzig Solarmodule mit Cadmiumtellurid, welche hinsichtlich des Preises, der Lebensdauer und des Wirkungsgrads an Dünnschicht Solarmodule angelehnt sind, können eine echte Alternative darstellen.

Wirtschaftlichkeitsberechnung der verschiedenen Solarmodularten

Betrachtet man sich obige Tabelle, so kommt man zu der Auffassung, dass es hinsichtlich der Amortisationszeit Diskrepanzen bei den verschiedenen Solarmodularten geben muss. Diese zu vergegenwärtigen, ist ein zentrales Element der Photovoltaik Planungsphase, um eine fundierte Entscheidung für oder wider die einzelnen Solarmodularten zu fällen:

MonokristallinPolykristallinDünnschicht
Vorhandene Dachfläche100 m²100 m²100 m²
Installierbare kWp12 kWp11 kWp6 kWp
Anschaffungspreise Solarmodule15.600 €12.650 €6.000 €
Investitionskosten gesamt20.900 €17.800 €10.400 €
Erzielbare Einspeisevergütung pro Jahrca. 2.900 €ca. 2.700 €ca. 1.500 €
Amortisationszeitca. 7 Jahreca. 6,5 Jahreca. 7 Jahre

Tatsächlich ist es also so, dass sich die differenten Anschaffungskosten der unterschiedlichen Solarmodule gegen die damit erzielbaren Einspeisevergütungen aufheben und eine annähernd gleiche Amortisationszeit erreicht wird.

Deshalb sollte man zur Entscheidung, welche Solarmodulart am besten geeignet ist, die eigenen Dachgegebenheiten heranziehen und die Vor- und Nachteile der verschiedenen Solarmodule miteinander in einen Vergleich setzen.

Bekannte Solarmodulhersteller

Den Solarmodulhersteller schlechthin gibt es nicht. Stattdessen haben das Erneuerbare-Energien-Gesetz und der damit einhergehende Run auf die Photovoltaikanlagen dazu geführt, dass sich gleich zahlreiche Solarmodulhersteller an den Markt begaben.

Doch auch sie haben mit den gesetzlichen Kürzungen der Einspeisevergütungen zu kämpfen. Denn nachweislich trauen sich weniger Menschen an die Photovoltaikinstallation heran und dies führt zu einem reduzierten Marktgeschehen. Erst kürzlich wurde in diesem Zusammenhang die Meldung über den Insolvenzantrag des bekannten Solateurs Q-Cells laut.

Nichtsdestotrotz braucht man vor sich vor einer mangelnden Auswahl an Solarmodulherstellern nicht zu sorgen, denn für die verschiedenen Solarmodularten stehen noch immer bekannte Herstellernamen bereit:

SolarmodulartBekannte Hersteller
Monokristalline SolarmoduleBosch Solar Energy
BP Solar
Conergy
Q-Cells AG
Schott Solar
Schüco International AG
Sharp
Solar-Fabrik
Polykristalline SolarmoduleBosch Solar Energy
BP Solar
Conergy
Deutsche Solar AG
Kyocera
Q-Cells AG
Schott Solar
Schüco International AG
Sharp
Solar World AG
Solar-Fabrik
Solarwatt
Dünnschicht SolarmoduleFirst Solar
PVflex
Schott Solar
Schüco International AG
Sharp
Solarwatt

Darüber hinaus wurde der Solarmodulmarkt auch von asiatischen Produkten überflutet. Wie gut diese wirklich sind, beschäftigt die Experten noch immer. Fakt ist, dass innerhalb unabhängiger Verbrauchertests einige Negativaspekte bei den asiatischen Konkurrenzprodukten festgestellt werden konnten, was jedoch nicht bedeuten soll, dass derartige Hersteller prinzipiell der Aufmerksamkeit nicht wert sind.

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