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Günstig und umweltfreundlich zum Strom

Photovoltaik ist seit einigen Jahren in aller Munde. Wer sich für die Umwelt entscheidet, muss sich zwangsläufig auch gegen konventionell erzeugten Strom entscheiden. Regenerative Energien sind dann das Stichwort, für das sich derzeit immer mehr Haushalte entscheiden, in den meisten Fällen in Form einer Photovoltaikanlage.

Steigende Stromkosten, die globale Erwärmung im Zuge des Klimawandels und viele weitere Faktoren sprechen eindeutig für die Photovoltaikanlage. Wer also die Umwelt schonen und sich selbst unabhängiger von den großen Stromkonzernen machen will, ist mit dieser Art der Stromversorgung bestens beraten. Dabei wird zwischen zwei verschiedenen Anlagentypen unterschieden:

  1. Netzgekoppelte PV Anlagen
  2. Inselanlagen

Von netzgekoppelten Anlagen ist die Rede, wenn diese an das öffentliche Stromnetz angeschlossen sind. Das ist bei den allermeisten in Deutschland vorhandenen PV Anlagen der Fall. Dadurch ergibt sich der Vorteil, dass der mit der Anlage erzeugte Strom gegen Zahlung der Einspeisevergütung ins öffentliche Stromnetz eingespeist wird. Wird Strom verbraucht, wird er für wesentlich geringere Kosten vom Stromanbieter bezogen. Außerdem kann der erzeugte Strom auch selbst verbraucht werden. Sollte einmal mehr Strom benötigt werden, als die Anlage produziert, kann dieser dennoch vom Stromanbieter bezogen werden, so dass Engpässe in der Versorgung nicht zu befürchten sind.

Die Inselanlage dagegen ist nicht an das öffentliche Stromnetz angeschlossen, sie dient in der Regel ausschließlich dem Eigenverbrauch. Dabei eignen sich diese Anlagen besonders gut, um Wohnwagen, Wochenendhäuser oder Gartenhäuser mit Strom zu versorgen. Allerdings kann es bei geringer Stromerzeugung zu Engpässen kommen und von der Einspeisevergütung kann bei Inselanlagen ebenfalls nicht profitiert werden.

Die Technik Photovoltaik

Die PV Anlage ist ein System, das sich aus vielen technischen Komponenten zusammensetzt. Die Komplexität macht es nicht ganz einfach, die Funktionsweise der PV-Anlagen zu verstehen. Stark vereinfacht dargestellt, wandelt eine Photovoltaikanlage Sonnenlicht in Strom um. Dies gelingt durch die Verarbeitung über die Solarzellen, die heute als monokristalline, polykristalline, organische Zellen, als Konzentratorzellen und Dünnschichtmodule auftreten. Es handelt sich bei der so erzeugten elektrischen Energie jedoch um Gleichstrom, weshalb dieser für die herkömmlichen Einsatzbereiche nicht verwendet werden kann. Aus genau diesem Grund wird für den Betrieb der PV Anlage noch ein Wechselrichter benötigt. Dieser sorgt dafür, dass der Gleichstrom in handelsüblichen Wechselstrom umgewandelt wird.

Bei der Wahl der passenden PV Anlage muss man auch um die Wirkungsgrade und Leistungsfähigkeiten einer solchen Anlage wissen. Die Nennleistung bezeichnet die Angabe der Leistung der Solarmodule. Die Nennleistung wird in Watt Peak (Wp) angegeben. Sie kann jedoch nur unter besten Bedingungen und an sonnenreichen Tagen erreicht werden.

Außerdem wird die Effektivität der Anlagen angegeben, wobei von den Wirkungsgraden gesprochen wird. Diese sagen aus, wie viel Prozent des auf die Module auftreffenden Sonnenlichts tatsächlich in Strom umgewandelt werden kann. In der Regel wird der Wirkungsgrad im Laufe der Jahre durch Materialermüdung und Co. abnehmen. Nur wenn er nach einigen Jahren immer noch akzeptabel ist, lohnt sich die Entscheidung für die ins Auge gefasste Anlage.

Welche Rolle spielt Photovoltaik in der Zukunft?

Für angehende PV Anlagen Besitzer stellt sich natürlich die Frage, ob das System auch in einigen Jahren noch sinnvoll erscheint. Ein Blick in die Zukunft lässt jedoch hoffen, dass PV Anlagen genauso in den nächsten Jahren stark nachgefragt sein werden.

Der allgemeine Klimawandel sorgt dafür, dass auf alternative Energiequellen zurückgegriffen werden muss, wenn die Erde gerettet werden soll. Der Ausbau solcher Energiequellen, zu denen auch die Photovoltaik gehört, ist deshalb unverzichtbar. Der umweltpolitische Gedanke ist also wichtig, wenn es um die Zukunft der Photovoltaik geht.

Doch er alleine ist nicht entscheidend, denn für viele Verbraucher spielen auch die Kosten für den Strom eine große Rolle. Nahezu jährlich werden die Strompreise deutlich angezogen und obwohl immer weniger Strom verbraucht wird, steigen die Preise in unermessliche Höhen. Mit der eigenen PV-Anlage machen sich Verbraucher unabhängiger von Stromanbietern, denn sie erzeugen ihren Strom quasi kostenlos. Das Einzige, was sie neben der eigentlichen Anlage benötigen, ist die Sonneneinstrahlung. Und die Sonne steht bekanntermaßen kostenfrei und in unbegrenzter Menge zur Verfügung.

Weitere interessante Informationen zum Thema Photovoltaik finden Sie in den folgenden Artikeln:
Die richtige Verkabelung der Photovoltaikanlage
Bekannte Photovoltaikhersteller in Deutschland und der Welt

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