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Zusammenarbeit mit Installationsbetrieben steigert den Erfolg

Deutschlands meiste Photovoltaikanlagen werden unter dem Engagement eines Fachbetriebs der Solarbranche installiert. Grundsätzlich spricht zwar nichts gegen eine Photovoltaikinstallation in Eigenregie, aber dafür erfordert es ein vertieftes Wissen in diesem Fachbereich sowie ansehnliche handwerkliche Kenntnisse. Und auch dann kommt man in der Regel nicht ohne einen Photovoltaikfachmann aus. Allzu komplex ist diese Thematik und zu viele Aspekte fließen mit ein und wollen unbedingt berücksichtigt werden.

Umso bedeutsamer gestaltet sich die optimale Zusammenarbeit mit allen in die Photovoltaikinstallation involvierten Personen und Institutionen.

Deshalb steht am Anfang jeder Planungsphase das Finden eines geeigneten Photovoltaikpartners. Aus einer Fülle an in diesem Bereich aktiven Betrieben sollte man sich einen kompetenten Partner wählen, der nicht nur einige Erfahrung und Erfolge vorweisen kann, sondern bei dem man seine Photovoltaikidee auch in guten Händen sieht.

Ist der Auftrag erst einmal vergeben, so sollte die Zeit für ein ausführliches Gespräch zwischen Photovoltaikinteressent und Auftragnehmer sein. Denn dabei kann man einen Konsens über die eigentlichen Wünsche des Kunden sowie das tatsächlich Realisierbare finden. Auch die Aufgabenteilung wird in diesem Kontext vorgenommen, insofern der Bauherr Eigenleistung erbringen möchte.

Zwischenzeitliche Absprachen sowie eine Hand-in-Hand Arbeit und eine gute Kooperation mit dem Fachbetrieb sollten obligatorisch sein.

Planungsaspekt Finanzierung

Eine gefasste Photovoltaikidee ist bereits ein erster Schritt in eine ökologisch gute Richtung. Doch das Geld spielt auch hier eine bedeutende Rolle. Denn die Photovoltaikanlage ist nicht zum Schnäppchenpreis erhältlich und in diesem Zusammenhang sollte sich jeder PV Interessent in den Anfängen der Planungsphase mit den möglichen Optionen einer tragfähigen Finanzierung auseinander setzen.

Dabei ist es wichtig, konkrete Zahlen und Fakten von einem Photovoltaikexperten an die Hand zu bekommen. Denn nur unter der Vergegenwärtigung des zu erwartenden Kostenfaktors lassen sich alle Finanzierungsmöglichkeiten abwägen.

In folgende Kostenpunkte fließen die Anschaffungspreise ein:

  • Solarmodule
  • Wechselrichter
  • Zähler
  • Baukleinteile
  • Abnahme durch den Energieversorger
  • Montagekosten

Auch die Frage nach einer Dachflächenanmietung sollte dabei nicht vernachlässigt werden.

Auf der anderen Seite ist es demzufolge von großer Wichtigkeit, verschiedene Finanzierungsmodelle miteinander zu vergleichen. Zur Debatte stehen:

  • Komplette Finanzierung aus Eigenmitteln.
  • Darlehensfinanzierung über die Haus- oder eine Onlinebank.
  • Nutzung von zinsgünstigen Darlehen der Umweltbanken oder der Kreditanstalt für Wiederaufbau.
  • Kombination von Eigenmitteln und Darlehensfinanzierung.
  • Leasing der Photovoltaikanlage.

Erst wenn hier eine überzeugende Lösung und der entsprechende Partner gefunden ist, sollte die PV Installation in Auftrag gegeben werden.

Renditeberechnungen zur Verdeutlichung der PV Erfolgsaussichten

Einen guten Solarteur erkennt man daran, dass er offen und ehrlich mit allen Details rund um das Thema Photovoltaikanlage umgeht. Denn wer diesbezüglich nicht mit offenen Karten spielt, der hat bloß seinen eigenen Gewinn im Auge, was zu Lasten des Photovoltaikkunden geht.

Stattdessen ist es ein zentrales Element der Planungsphase, gemeinsam mit dem ausgewählten Installationsbetrieb eine Rentabilitätsberechnung anzustellen. Zu diesem Zweck ermittelt der Solarteur die durch die ausgewählte Photovoltaikanlage erzielbaren Erträge, in deren Berechnung er sämtliche Dachgegebenheiten einfließen lassen muss. Dass diese Angaben nur voraussichtliche Zielwerte sein können, dürfte einleuchten, allerdings sind die Ergebnisse meist erstaunlich genau.

Nun lässt sich unter der Berücksichtigung sämtlicher Ausgabefaktoren, die aus den Investitionskosten, die dank eines bindenden Kostenvoranschlags vorhersehbar sind, etwaigen Zinskosten, eventuellen Dachanmietungskosten sowie laufenden Ausgaben für den reibungslosen Betrieb bestehen, die zu erwartende Rendite, die Amortisationszeit sowie die gesamte Rentabilität des Photovoltaikvorhabens berechnen.

Erst wenn diese Renditeberechnung abgeschlossen ist und überzeugende Werte zutage gebracht hat, sollte man über die Auftragsvergabe zur Photovoltaikanlagenerrichtung sprechen. Im Zweifelsfall muss ein guter Solateur auch von einem unrentablen PV System abraten.

Photovoltaik Anmeldung beim Energieversorger

Bevor eine Photovoltaikanlage ihren erzeugten Strom in das örtliche Stromnetz einspeisen darf und somit die Einspeisevergütung fließt, muss das entsprechende System beim örtlichen Energieversorger angemeldet werden.

Da dieses Verfahren mit wichtigen Formalitäten einher geht, sollte man genau diesen Aspekt unbedingt bei der Planung berücksichtigen. Denn das PV System zu finanzieren, zu bauen und anschließend den Strom nicht einspeisen zu dürfen, wäre der solare Super-GAU.

Folgende Aspekte sollten deshalb unbedingt zur Anmeldung der PV Anlage beim Energieversorger bedacht werden:

  1. Die Anlage muss den geltenden DIN, VDE sowie DIN VDE Normen entsprechen.
  2. Die NAV (Niederspannungsverordnung) des jeweiligen Energieversorgers sowie die PV Kompatibilität mit den geltenden Netzanforderungen sollten bei der Installation beachtet werden.
  3. Die Anmeldung der Photovoltaikanlage muss vor Installationsbeginn beim Energieversorger schriftlich eingehen, wobei hierfür das EVU eigene Formblatt „Anmeldung einer Photovoltaikanlage“ zu verwenden ist. Darin aufzuführen ist auch das geplante Inbetriebnahmedatum.
  4. Zusätzliche Datenblätter bezüglich der PV Fakten, des Wechselrichters, der exakten Lage, der Schaltpläne sowie ein detailliertes Inbetriebnahmeprotokoll sind der Anmeldung beizufügen.
  5. Der Anschluss an das örtliche Stromnetz ist von einem Fachinstallateur durchzuführen, wobei auf Wunsch des EVUs auch er vertreten sein kann.
  6. Erst nach Vollständigkeit der eingereichten Unterlagen sowie nach Vorlage eines einwandfreien Inbetriebnahme Protokolls erhält der Kunde die Einspeisezusage.
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